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Beatboxing/Vocalpercussion

Beatboxing nennt man das Erzeugen von Schlagzeug- und Perkussions-Geräuschen mit dem Mundraum. Klassische Gesangsstile und Vokaltechniken befassen sich vor allem mit den Vokalen. Beim Beatboxing liegt der Fokus dagegen auf den klanglichen Möglichkeiten der Konsonanten. Der musikalischen Bandbreite der imitierten Instrumente sind fast keine Grenzen gesetzt, und so werden zusätzlich zu den eigentlichen Beats auch KlangfarbeBeatboxing / Vocalpercussionn (wie Snaretuning, Cymbals, Cowbells, Kongas und jegliche Idiophone), sowie Scratches, Cuts, Melodien, Basslinien und Vocals mit dem Mund imitiert. Durch das kontrollierte Bewegen von Zunge, Wangen-, Kiefer- und Halsmuskulatur und eine ausgefeilte Atemkontrolle werden auch mehrere Instrumente synchron simuliert, bzw. können komplexe Musikstücke durch einen einzigen Interpreten produziert werden. Geht es um eine möglichst wirklichkeitsnahe Imitation von Schlagzeug-Sounds spricht man eher von Vocal Percussion. Vor allem im Hip-Hop nahm diese Technik eine andere Richtung ein, in der auch natürliche Mundgeräusche und synthetische Klänge eine Rolle spielen und wurde zum Beatboxing.

 

Human Beatbox wird auch als die „fünfte Säule“ oder das „fünfte Element“ der Hip-Hop-Kultur bezeichnet und ist damit eines ihrer Wesensmerkmale. Umgekehrt gilt das nur eingeschränkt, da sich das Erzeugen von Beats mit dem Mund generell an das Arbeiten mit dem Turntable und den Drumcomputer anlehnt und nicht ausschließlich mit Hip Hop in Verbindung gebracht werden kann. Das gesamte Spektrum der Mundmusiker reicht von Hip Hop über Club, Ragga, Drum ’n’ Bass bis hin zu Jazz oder World-Music. Die Künstler ersetzen in Bands den Drummer oder Bassisten oder erzählen teilweise Geschichten mit Geräuschuntermalung.

Dieses Fach bieten wir zur Zeit nur in der Filiale Musikschule Südstadt Zoo an.

 


Das Fach "Beatboxing / Vocalpercussion" wird unterrichtet von: